Werkstatt oder 1. Arbeitsmarkt?


Diese Frage beschäftigte auch die vergangenes Wochenende stattfindende Werkstattmesse (nordbayern.de). Das Thema Inklusion wird auch bei der Lebenshilfe ausführlich und kontrovers diskutiert.

Das Bundesteilhabegesetz öffnet den 1. Arbeitsmarkt leichter für Menschen mit Behinderung.

Wie im Artikel „Kaum Wechsel in die reguläre Arbeit“ der Nürnberger Nachrichten vom 15.02.2019 zu lesen ist, wird diese Möglichkeit kaum wahrgenommen.

Das finden wir sehr schade. Wir unterstützen die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung in unseren Inklusionsfirmen und den Wechsel aus der Werkstatt zum 1. Arbeitsmarkt.

Gründe für die wenigen Wechsel in die reguläre Arbeit sind u.A.:

  • der 1. Arbeitsmarkt ist zu leistungsorientiert
  • den Menschen mit Behinderung entstehen finanzielle Nachteile
  • der beschützende Gedanke einer Werkstatt muss aufrechterhalten bleiben

Wichtig ist für uns, dass die Menschen mit Behinderung selbst entscheiden und dazu neutral beraten werden

Wir unterstützen jedenfalls den Sprung auf den 1. Arbeitsmarkt und die Beschäftigung in unseren Inklusionsfirmen.