Gute-Kita-Gesetz

Seit dem 01.01.2019 gilt das Gute-Kita-Gesetz (bmfsfj.de). Der Bundestag hat beschlossen, den Ländern finanzielle Mittel für die Kindertagesstätten zur Verfügung zu stellen.

Leider ist der Einsatz der Mittel (verdi.de) nicht festgelegt worden. Die Länder können selbst entscheiden, für welche Zwecke das Geld verwendet wird.

Eine Umfrage (sueddeutsche.de) hat ergeben, dass 95 Prozent der Einrichtungen die Mindeststandards nicht einhalten können.

Auch wir müssen prüfen, wie das Geld in unseren Kitas verwendet wird.

Die Aufwertung der Arbeit der pädagogischen Fachkräfte muss vorangetrieben werden sowie deren Arbeitsbedingungen. Dazu gehört u.A. ein besserer Personalschlüssel und ausreichende Verfügungszeiten.

Zusätzlich hoffen wir auf konstruktive Tarifgespräche, die die Gewerkschaften mit dem Arbeitgeberverband führen werden. Auch eine bessere Bezahlung ist unabdingbar. Doch diese alleine reicht noch nicht (nordbayern.de).

Nachtrag:

Inzwischen sind alle Verträge zum Gute-Kita-Gesetz (bayern.de) von allen Bundesländern unterzeichnet worden. D.h. jetzt kann die Überweisung der Mittel an die Länder stattfinden.

Neben der Beitragsfreiheit und der Beitragsentlastung sind für die Umsetzung eine Richtlinie zur Stärkung der Leitungskräfte und eine Richtlinie für die Förderung zur Festanstellung von Tagespflegepersonen vorgesehen.

Allerdings gibt es auch Kritik (verdi.de) an den Inhalten des Gesetzes. Es wird bezweifelt, dass das Gesetz zur besseren Qualität beiträgt und bessere Arbeitsbedingungen schafft.