Tarifrunde für den öffentlichen Dienst von Bund, Ländern und Kommunen

Gewerkschaften kündigen Entgelttabellen zu den Tarifverträgen für den öffentlichen Dienst / Beschäftigte in der Corona-Krise unterschiedlich belastet

Gerade in der Krisenzeit ist gewerkschaftliches Engagement im öffentlichen Dienst unabdingbar.

Die Arbeitgeber haben das Angebot des Überbrückungstarifvertrages nicht angenommen.

Das bedeutet: Wir Beschäftigte der Lebenshilfe Nürnberg müssen in den nächsten Wochen über die anstehenden Tarifverhandlungen und der möglichen Forderungen diskutieren. Dazu soll es Videokonferenzen geben!

Den genaueren Ablauf dazu werden wir rechtzeitig kommunizieren.

Jetzt ist es wichtig STÄRKE zu zeigen und AKTIV werden!

Hintergrund:

Die ver.di-Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst hatte in ihrer am 3. Juni 2020 als Videokonferenz durchgeführten Sitzung die Optionen für die Tarif- und Besoldungsrunde 2020 diskutiert und bewertet. Dabei geht es um die rund 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen. Die Bundestarifkommission hat aufgrund der Corona-Pandemie die Entscheidung über die Kündigung des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) vertagt. Am 16. Juni wurden Sondierungsgespräche mit dem Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) durchgeführt. „Gerade in der jetzigen Krise kommt den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes eine ganz besondere Bedeutung und Verantwortung zu“, betont der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke. „Sie leisten Tag für Tag mit starkem Engagement Großartiges für das Gemeinwesen in diesem Land.“ Das mache deutlich, dass die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes eine entsprechende Anerkennung ihres persönlichen Einsatzes erhalten müssen.

Applaus ist schön, reicht aber nicht! Die Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst ebnet den Weg für ein Sondierungsgespräch mit Bund und VKA:

Hier wird auch beschrieben, wie es beim Sozial- und Erziehungsdienst weitergehen soll. Dies ist ja gerade für uns sehr wichtig!